Mit dem Auto zur Fußball-EM
01.06.2012 | Kein Kommentar »
Aktuell bietet sich die Fußball-Europameisterschaft als Anlass an, einen längeren Ausflug zu unseren östlichen Nachbarn zu unternehmen. Denn Vieles haben die beiden Länder Ukraine und Polen zu zeigen – auch neben dem sportlichen Ereignis. Wer es besonders interessant und flexibel möchte, der reist mit dem Auto. So kann man schon auf der Reise die schönen Landschaften genießen und lernt bei seinen Stopps schon einmal ein wenig die Kultur und Traditionen der Bevölkerung kennen.
Eigener Wagen oder Mietauto?
Idealerweise benutzt man natürlich sein eigenes Auto. Wer aber in einer größeren Gruppe unterwegs sein sollte, der kann praktischerweise auf einen Minivan oder andere größere Fahrzeuge zurückgreifen. In so einem Falle ist es keine schlechte Idee, seinen Mietwagen in Berlin zu buchen und von dort aus durch die Lande über Cottbus nach Polen zu reisen. Wer nicht aus der Hauptstadt kommt, kann hier noch einen Tag verbringen und sich dann zum Beispiel über Krakau in Richtung Ukraine aufmachen. Auf dieser Strecke fährt man an spannenden geschichtsträchtigen Städten entlang. Doch Vorsicht: Andere Länder, andere Sitten – das gilt auch für Verkehrsregeln und daraus eventuell resultierende Verstöße, wenn man sich im Vorfeld nicht damit beschäftigt. Insofern sollte man Einiges beachten.
Straßenverkehrsregeln in Polen
In Polen muss man auch tagsüber das Licht am Wagen eingeschaltet haben und auch bei grünen Ampeln für Rechtsabbieger in jedem Falle zuerst stehen bleiben. Ebenso ist es ratsam, nicht mit dem Handy am Steuer zu telefonieren oder die 0,2 Promille-Grenze zu überschreiten. Das wird jeweils mit 50 beziehungsweise 145 Euro Bußgeld bestraft. Wer von deutschen Autobahnen einen Bleifuß gewohnt ist, der sollte in Polen vorsichtig sein. Auf Autobahnen gilt Limit 140, auf Schnellstraßen 100, auf Landstraßen 90 und in Wohngebieten 50 km/h.
Autofahren in der Ukraine
Auch der Nachbar Ukraine hat teils andere Verkehrsregeln. So ist die Alkoholgrenze bei 0,0 festgesetzt – wer sich das nicht zu Herzen nimmt, zahlt 240 Euro Strafe. Wer ohne Warnweste unterwegs ist, muss 5 Euro blechen und fürs Telefonieren 40. Die Tempolimits liegen bei 130 auf der Autobahn, 110 auf Schnellstraßen, 90 auf Landstraßen und 60 im Ortsgebiet.
Schlagwörter: Berlin, Fußball-EM, Polen, Ukraine


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